
Schluss mit Fachchinesisch! Die wichtigsten Business-Begriffe einfach erklärt
Von Branding bis SEO – Begriffe, die du als Gründerin kennen solltest
Du lernst hier Begriffe kennen, auf die du öfter stoßen wirst oder schon gestoßen bist, weil du dich mit den Themen Website erstellen, Werbung, Finanzkram usw. befassen musst. Diese Folge ist also eine Art Business-Lexikon.
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Einleitung
Letztens bin ich bei Instagram auf einige Posts gestoßen, die begannen mit den Buchstaben POV und danach folgte irgendein Text. Und ich wusste einfach nicht was das heißt. POV – nie gehört.
Also habe ich das gegoogelt und dann herausbekommen, dass POV „Point of View“ heißt, also Sichtweise oder Ansicht.
Dann musste ich darüber nachdenken, wie aufwändig es vor ein paar Jahren war, als ich über diese vielen ach-so-wichtig-klingenden Worte und Phrasen gestoßen bin und vieles davon erstmal recherchieren musste, damit ich nicht nur Bahnhof verstehe.
Das habe ich zum Anlass für diesen Beitrag genommen.
POV, ähm meine Meinung dazu: Dieses Fachchinesisch nervt zwar, doch wenn du und ich uns im www tummeln, dann stolpern wir regelmäßig darüber und es hilft einfach, dass wir verstehen, was geschrieben oder gesprochen wird.
Zu den einzelnen Begriffen werde ich dir Beispiele nennen, damit du es besser verstehst. Bitte verstehe aber die Beispiele nicht alle als ernstgemeinte Tipps, sie dienen wirklich nur zum Verständnis.
Plane und erstelle deine Hundeschulen-Website ohne Vorkenntnisse. Gestalte deine Website und schreibe perfekte Texte so, dass sie deine Lieblingskund:innen anziehen wird.

Fachbegriffe alphabetisch und einfach erklärt
A/B-Testing – Zwei Varianten einer Webseite, Anzeige oder E-Mail testen, um herauszufinden, welche besser funktioniert. Beispiel: Du testest zwei verschiedene Betreffzeilen in deinem Newsletter, um zu sehen, welche häufiger geöffnet wird.
Affiliate-Marketing – Andere empfehlen dein Angebot und bekommen eine Provision pro Verkauf. Beispiel: Ein Hundeblogger verlinkt auf deinen Online-Kurs und erhält eine Provision, wenn jemand über diesen Link bucht.
Break-even-Point – Der Punkt, an dem deine Einnahmen deine Kosten decken. Beispiel: Wenn deine Fixkosten 3.000 € betragen, musst du so viele Kurse verkaufen, dass diese Summe gedeckt ist, bevor du Gewinn machst.
Branding – Der gesamte Markenauftritt eines Unternehmens. Es geht nicht nur um ein schickes Logo oder schöne Farben, sondern um das, was dich und dein Unternehmen einzigartig macht.
Call-to-Action (CTA) – Eine klare Handlungsaufforderung. Beispiel: „Jetzt anmelden!“ oder „Jetzt Termin vereinbaren!“.
Chatbot – Automatisierte Programme, die Anfragen beantworten, wenn du nicht online bist. Beispiel: Ein Chatbot auf deiner Website gibt erste Infos zu deinen Kursen, wenn du gerade nicht antworten kannst.
CMS (Content Management System) – Ein System, mit dem du deine Website selbst verwalten kannst, ohne programmieren zu müssen. WordPress ist eines der bekanntesten CMS.
Community-Building – Der Aufbau einer treuen Kundengemeinschaft. Beispiel: Eine Facebook-Gruppe für deine Kunden, in der sie sich austauschen und Fragen stellen können.
Content-Marketing – Das Erstellen von Inhalten, die deine Zielgruppe interessieren, z. B. Blogartikel oder Instagram-Posts mit Trainingstipps.
Conversion – Eine gewünschte Handlung, z. B. wenn jemand sich zu deinem Kurs anmeldet.
Conversion Rate – Der Prozentsatz der Website-Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen. Beispiel: Wenn 100 Besucher auf deine Seite kommen und 5 sich für einen Kurs anmelden, beträgt deine Conversion Rate 5 %.
Corporate Identity (CI) – Das einheitliche Erscheinungsbild deines Unternehmens. Dein Logo, deine Website, deine Flyer und sogar deine Social-Media-Postings sollten sich wie aus einem Guss anfühlen.
Cross-Selling – Verkauf zusätzlicher Produkte oder Dienstleistungen. Beispiel: Du bietest neben einem Welpenkurs auch passendes Zubehör wie Leinen oder Spielzeug an.
CTR (Click-Through-Rate) – Der Prozentsatz der Leute, die auf deine Anzeige klicken. Beispiel: Wenn 1.000 Leute deine Anzeige sehen und 50 klicken, hast du eine CTR von 5 %.
Customer Journey – Der Weg, den ein Kunde geht, bevor er dich bucht. Er sieht vielleicht deine Anzeige, folgt dir auf Instagram, stöbert durch deine Website, fragt nach einer Probestunde und bucht dich dann erst.
Customer Lifetime Value (CLV) – Der Gesamtwert eines Kunden über die gesamte Zeit der Zusammenarbeit. Beispiel: Ein Kunde, der mehrere Kurse bei dir bucht und dich weiterempfiehlt, hat einen hohen CLV.
Engagement-Rate – Der Prozentsatz der Leute, die auf deine Beiträge reagieren (liken, kommentieren, teilen). Beispiel: Ein Post mit vielen Kommentaren hat eine hohe Engagement-Rate.
Freelancer – Eine selbstständige Person, die auf Auftragsbasis arbeitet. Beispiel: Du beauftragst einen Freelancer für dein Logo-Design oder für das Schreiben von Blogartikeln.
Google Ads – Bezahlte Anzeigen, die bei Google über oder neben den Suchergebnissen erscheinen.
Hard Skills – Konkrete, messbare Fähigkeiten, die du lernen kannst. Beispiel: Buchhaltung, SEO-Optimierung oder professionelle Fotografie.
Hosting – Der Anbieter, der deine Website speichert und online verfügbar macht.
Joint Venture – Eine Kooperation mit einem anderen Anbieter, bei der beide profitieren. Beispiel: Du arbeitest mit einer Hundepension zusammen, die deine Kurse empfiehlt, während du deren Dienstleistungen weiterempfiehlst.
Keyword – Ein Begriff, nach dem Menschen suchen. Beispiel: „Hundetraining Welpen Stuttgart“. Diese Begriffe sollten in deinen Texten auftauchen.
Landing Page – Eine speziell optimierte Seite mit einem klaren Ziel. Beispiel: Eine Seite, auf der sich Nutzer nur für dein kostenloses Webinar anmelden können.
Lead Magnet – Ein kostenloses Angebot, das Menschen dazu bringt, dir ihre E-Mail-Adresse zu geben. Beispiel: Ein gratis E-Book „10 Tipps für eine bessere Leinenführigkeit“ gegen Anmeldung zum Newsletter.
Lifetime Value (LTV) – Der gesamte Wert, den ein Kunde für dein Unternehmen hat.
Networking – Kontakte in deiner Branche knüpfen. Beispiel: Du besuchst eine Messe für Hundetrainer und lernst dort potenzielle Kooperationspartner kennen.
Off-Page SEO – Alles außerhalb deiner Website, z. B. wenn andere Seiten auf deine Website verlinken. Das nennt man Backlink. Backlinks können helfen, damit du mit deiner Website bei Google besser gefunden wirst.
On-Page SEO – Alles, was du direkt auf deiner Website tun kannst: Texte mit den richtigen Keywords schreiben, Bilder optimieren, schnelle Ladezeiten sicherstellen.
Outsourcing – Aufgaben an andere abgeben, um Zeit für das Wesentliche zu haben. Beispiel: Du gibst deine Buchhaltung an einen Steuerberater ab, um dich auf dein Kerngeschäft zu konzentrieren.
Passives Einkommen – Einnahmen, die du ohne direkten Zeiteinsatz generierst. Beispiel: Ein Online-Kurs, den Kunden jederzeit buchen können, ohne dass du ihn jedes Mal neu unterrichten musst.
Persona – Eine konkrete Vorstellung eines idealen Kunden, der perfekt zu deinem Angebot passt. Beispiel: „Anna, 35, hat einen jungen Labrador und möchte ihren Hund mit zur Arbeit nehmen können.“
PPC (Pay-Per-Click) – Bezahltes Werbemodell, bei dem du nur zahlst, wenn jemand auf deine Anzeige klickt.
Referral-Marketing – Kunden dazu bringen, dich weiterzuempfehlen. Beispiel: „Empfiehl uns weiter und bekomme eine kostenlose Trainingsstunde!“
Retargeting – Werbung, die gezielt an Leute ausgespielt wird, die deine Website schon mal besucht haben.
ROI (Return on Investment) – Die Rendite einer Investition. Beispiel: Du investierst 500 € in Werbung und machst dadurch 2.000 € Umsatz – ein guter ROI.
Sales Funnel – Ein Verkaufstrichter, der aus Interessenten zahlende Kunden macht.
SEO (Search Engine Optimization) – Maßnahmen, damit deine Website bei Google gefunden wird.
SERP (Search Engine Results Page) – Die Ergebnisseite bei Google. Dein Ziel: So weit oben wie möglich stehen.
Side Hustle – Ein nebenberufliches Projekt, das zusätzliches Einkommen bringt, also ein Nebengewerbe.
Skills – Fähigkeiten, die du brauchst, um dein Unternehmen erfolgreich zu führen.
Skalierung / Skalierbarkeit – Die Fähigkeit, dein Business zu vergrößern, ohne dass dein Arbeitsaufwand im gleichen Maße steigt.
Soft Skills – Persönliche Eigenschaften, die deine Arbeit beeinflussen.
Solopreneur – Ein Unternehmer, der sein Business allein führt, ohne fest angestellte Mitarbeiter.
Storytelling – Geschichten verkaufen besser als bloße Fakten. Erzähle nicht nur, was du machst, sondern warum.
Touchpoints – Berührungspunkte zwischen deinem Unternehmen und einem potenziellen Kunden.
Tripwire-Angebot – Ein besonders günstiges Angebot, um Kunden leichter zum Kauf zu bewegen.
Upselling – Ein Kunde bucht einen Kurs, und du bietest ihm eine umfangreichere Variante an.
URL (Uniform Resource Locator) – Die eindeutige Adresse einer Webseite im Internet.
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